Um die Welt ziehen in der Zeit des digitalen Wandels

Wer heutzutage in der Welt unterwegs ist, macht sich das Leben leichter, wenn er digitale Services in Anspruch nimmt. Oft hat er gar keine andere Wahl. 
Immer größer ist das Angebot an Apps und immer mehr wird digital abgewickelt. Doch was davon ist das Richtige für mich? Was hilft mir wirklich weiter?
Die besten Tipps und Ratschläge bekommt man direkt von den Menschen, denen man begegnet und ihren Stories.


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In der modernen Welt sind wir öfter und weiter entfernt von zuhause unterwegs als je zuvor. Ob für einen City Trip oder eine Weltumrundung, ob geschäftlich oder als digitaler Nomade, um zu promovieren oder unser Glück anderswo zu finden, erkunden wir die ganze Welt.
Durch die Globalisierung unserer Gesellschaft, das Internet und die neuen Medien sind wir mehr als je zuvor miteinander und mit der Welt vernetzt.

Was sagen die Fachleute?

Die Tourismusindustrie, aber auch die disruptiven Serviceanbieter, machen sich über den Status Quo und die Weiterentwicklung und Optimierung des modernen Reisens natürlich Gedanken und suchen nach Lösungen. Man spricht von Customer Centricity, Storytelling, Travel- und Customer Experience.
Die Statistiken bestätigen – so The Global Digital Traveler Research von November 2017, veröffentlicht von Travelport, einem der weltweit größten Tech-Unternehmen im Bereich Reisen -, dass wir sehr viel Zeit damit verbringen, eine Reise zu planen und zwar über mehrere Geräte und eine zweistellige Anzahl unterschiedlicher Plattformen und Apps. Diese Tools benutzen wir vor der Reise, während der Reise und danach auch.
Es gibt Tausende davon und oft verwirren und frustrieren das Angebot und die Suche mehr, als dass sie helfen. Dieses Gefühl kennen schon viele von uns.
Der Einzelne wünscht sich, am liebsten eine einzige Quelle zu haben, die ihn kennt und personalisierte Empfehlungen und Tipps liefert, heißt es in der oben genannten Studie.

In gewohnter Umgebung

Zuhause weiß man selber, auf welchen Plattformen man suchen soll,
wenn man beispielsweise etwas unternehmen möchte – das Onlinemagazin Curt ist nicht mehr weg zu denken in ein paar deutschen Städten und wird gerne als Adresse dafür weiterempfohlen. Aber sehr viele spannende Dinge passieren auch dort außerhalb des bekannten Bereiches. Schwieriger ist es, in einem anderen Land an die passenden Informationen zu kommen, in einer anderen Kultur, die eben anders tickt, eine andere Herangehensweise, andere Präferenzen und Bedürfnisse hat oder schlichtweg nach anderen Gesetzen funktioniert. Da gilt es an erster Stelle, sich damit anzufreunden, sich dann durchzuklicken und zu hoffen, dass man Gutes findet.
Man kann sehr viel Zeit in die Suche investieren und nur dem Probieren zuliebe ist man nicht unbedingt bereit sogar noch Geld dafür auszugeben.

Die gängigsten Informationen bekommt man über die üblichen und bekanntesten Plattformen, über Trip Advisor, um ein Beispiel zu nennen. Aber selbst in der eigenen Stadt erfährt man die interessantesten Sachen meistens über andere Menschen, mit denen man befreundet und verlinkt ist, sei es, weil sie selber diese Informationen persönlich weitergeben oder im gemeinsamen Netzwerk liken oder posten.

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In den unterschiedlichsten Ecken der Welt heißt es so schön „don’t be a tourist“, und das besonders, seitdem vor ein paar Jahren der Blog dontbeatouristinbarcelona.tumblr.com ins Leben gerufen wurde. Als citizen of the world ist man Entdecker, Gast und in der Welt zu Hause. Um darauf besser vorbereitet zu sein, muss man herausfinden, wie die Praxis ausschaut, welche Erfahrungen andere citizens of the world mit den digitalen Tools und Möglichkeiten machen, die wir heute zur Verfügung haben, und welche ihre Stories und ihre Ratschläge sind. Diese spannenden Erlebnisse sollten besser erforscht und dokumentiert werden, um andere zu unterstützen, gar zu inspirieren. Und genau das habe ich mit meinem Blog vor.

Was sagen die Reisenden?

So erfährt man von anderen Reisenden, dass das, was an einem anderen Ort selbstverständlich ist, sich im eigenen Umfeld als totales Novum herausstellen kann und andersrum.

In Schweden beispielsweise bezahlt man fast ausschließlich digital. Das Leben in China wird von WeChat bestimmt. In jedem Bus in Vietnam hat man WiFi. In den Fjorden Norwegens läuft der Sprachguide über das eigene Handy. Wer in Brasilien mit Uber fährt bekommt vom Fahrer Süßigkeiten. Im Atelier des Lumières in Paris kann man seit einem knappen Jahr regelrecht in die digitalen Videoprojektionen berühmter Meisterwerke eintauchen.
Mit TransferWise kann man sehr günstig Geld ins Ausland überweisen. Die Briefpost kann man von CAYA digitalisieren und sich per E-Mail schicken lassen, wenn man mal länger weg ist. Für Berlin gibt es seit ein paar Jahren im World Wide Web eine U-Bahn Bar Map. Wenn Uber gerade nicht verfügbar ist, sollte man in den asiatischen Ländern auf die Alternative Grab zugreifen oder umgekehrt. In Neuseeland sollte man wissen, dass man öffentlichen Zugang zu WiFi auf jeden Fall in der Bibliothek hat.
Und was brauche ich unbedingt für das Burning Man Festival mitten in der Wüste Nevadas?

Andere Länder, andere Sitten. Was sind denn in verschiedenen Ländern, Kulturen oder Gruppen die digitalen Unterschiede und welche sind die Präferenzen bei der Anwendung der digitalen Möglichkeiten? In Zeiten der Globalisierung und Skalierung scheinen die Unterschiede immer geringer zu werden aber bei genauerem Hinsehen wird klar, es gibt sie trotzdem.
Was kann man voneinander lernen? Was funktioniert wo auf der Welt und wie kommt man an die für einen selbst interessanten Informationen in diesem Berg an Daten, der uns zur Verfügung steht? Was daraus braucht man tatsächlich oder gar unbedingt für die nächste Reise? Und was kann schief gehen?
Der Reisende selbst weiß die Antwort. Und er kann aus seiner Perspektive, ohne Zahlen und Statistiken, verraten, wie man damit am besten umgeht und wertvolle Tipps weitergeben.

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Keine Reise ist wie die andere und jeder von uns hat seine eigenen Vorstellungen und Bedürfnisse. Man kann aber sehr viel aus den Erfahrungen anderer lernen und gleichzeitig auch Neues für sich entdecken und ausprobieren, Sachen die man sonst vielleicht gar nicht in Betracht gezogen hätte.

Und von wem könnte man sich besseren Rat holen als von einem Freund, einem Gleich- oder Andersgesinnten, dem man vertraut, dessen gezielte Erfahrungsberichte besonders lebendig und echt sind. Aus der echten Story eines echten Menschen, von echten Begegnungen. Das kann kein Algorithmus ersetzen.

Und hier erzählt eine Gleichgesinnte von ihrer Weltreise #khuskugermany: